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Januar 16, 2019by franzi0
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Die Geschichte der Eisbachwelle

Jeder kennt sie, die Surf-Elite reitet auf ihr und ohne sie wäre München nicht der weltweite Fluss-Surf-Hotspot schlechthin. Wir erzählen euch die Geschichte unserer geliebten Eisbachwelle.

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Surfing USA?

Es war einmal ein in München stationierter US-Soldat aus Kalifornien, den das Heimweh nach den Wellen plagte. Bei seiner Suche nach einer surfbaren Stromschnelle entdeckte er die Eisbachwelle. Klingt super, stimmt aber nicht ganz. Doch die wahre Geschichte ist mindestens genauso cool.

Die fast perfekte Welle

Den Grundstein bildet das 1789 angelegte Bachsystem im Englischen Garten, bei dem die natürlichen Überschwemmungsräume der Isar genutzt werden. Eine Betonschwelle und die schnelle Fließgeschwindigkeit des Eisbachs lockten bereits Mitte der 70er die ersten Surfer an. Das zum Wellenaufbau nötige Hindernis nach der Schwelle fehlte allerdings. An gerade einmal sechs Wochen im Jahr konnte man surfen, weil dann genug Kies als Hindernis ins Flussbett gespült wurde. Für ein City-Surf-Eldorado reichte das aber noch nicht.

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Wenn ein Ur-Bayer surfen will

Der gelernte Tankschutzmonteur und Motorradrocker Walter Strasser hatte in den 80ern genug und baute kurzerhand Holzplanken und später sogar eine Eisenbahnschwelle ein. So konnte sich Wasser zu einer stabilen, anderthalb Meter hohen Welle stauen. Illegal, aber effektiv! Wellenreiten rund um die Uhr, das ganze Jahr lang konnte losgehen – bis auf zwei Wochen im Jahr, in denen der Fluss gereinigt wird. Seitdem trägt Strasser den Spitznamen „Hausmeister der Eisbachwelle“.

Von Breaking the law zum Touristenmagnet

Bis 2008 war das Surfen auf der Eisbachwelle nur geduldet und Polizisten konfiszierten regelmäßig Boards. Als es dann ganz verboten werden sollte, schlossen sich die Surfer zusammen und sammelten Unterschriften. Endgültig für Aufmerksamkeit sorgte „Keep Surfing“, der erfolgreiche Doku-Action-Film über die Welle. Durch den öffentlichen Druck angetrieben, übernahm die Stadt München 2009 den Flussabschnitt vom Freistaat Bayern und erlaubte das Wellenreiten.

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